Welttag des Buches

23. April

Wir lieben Bücher, reale physische Bücher mit Seiten zum Blättern aus richtigem Papier. Auch wenn die Schrift nicht veränderbar ist und das Gewicht nicht ganz unwichtig ist, sie ins Regal passen und einen schönen Anblick bieten. Es hat halt doch was mit dem Spruch: „Zeige mir dein Buchregal und ich sage dir was dir wichtig ist.“
Deshalb gibt es den Welttag des Buches, damit wir nicht vergessen wie wichtig Bücher sind. In sehr kritischen Situationen in der Geschichte der Menschheit waren Bücher immer gefährlich und wurden sogar verbrannt. Das Mahnmal vor der Humboldt Universität in Berlin erinnert daran auf eindrückliche Weise.
Das Mahnmal ist ein 5×5×5 Meter großer unterirdischer Raum, der in den Bebelplatz eingelassen ist. An den Wänden des vollständig weiß getünchten Raumes befinden sich leere Regale für 20.000 Bände. Der leere Raum ist nicht zugänglich. Eine Glasplatte in der Pflasterung des Platzes ermöglicht Besuchern den Einblick.
An dieser Stelle verbrannten am 10. Mai 1933, Studenten des Nationalsozialistischen Studentenbundes und viele Professoren der Friedrich-Wilhelms-Universität (heute Humboldt-Universität) unter der musikalischen Begleitung von SA- und SS-Kapellen über 20.000 Bücher.
Heute sind wir sehr dankbar Bücher in aller Freiheit verkaufen zu können und gleichermaßen für die noch vielen unabhängigen Orte in denen dies Menschen, denen Bücher wichtig sind, gleichermaßen tun. Dies war und ist nicht immer selbstverständlich.

Am 23. April feiern wir das Buch!

Kommt doch vorbei, stöbert nach einem Buch und feiert dieses bei einem leckeren Kaffee mit uns…